Infektiöse Anämie (EIA) des Pferdes

Im Jahr 2012 gab es in Deutschland 12 Betriebe mit positivem Erregernachweis der anzeigepflichtigen Seuche EIA (ansteckende Blutarmut oder equine infektiöse Anämie). Symptome einer chronischen Infektion sind wiederkehrendes Fieber, Abgeschlagenheit und Ödembildung. Eine akute Infektion stellt sich nicht mit eindeutigen Symptomen dar. Klinisch gesunde Virusträger stellen ein Virusreservoir dar und können so Jahre-lang als Ausscheider eine Rolle spielen.
Bei einem positiven Nachweis muss die Tötung des Tieres erfolgen (VO zum Schutz gegen die ansteckende Blutarmut der Einhufer von 2010).
Das Virus ist vor allem in Osteuropa, Italien und Südamerika verbreitet, trat vereinzelt aber auch in Frankreich, Belgien und Deutschland auf.
Eine Verbreitung erfolgt vor allem durch internationale Transporte und fehlende Hygiene.
Stallbetreibern wird geraten neu einzustallenden Pferden aus gefärdeten Gebieten einem Test zu unterziehen.
(Quelle: bpt-Info 02.2013 – Bundesverband praktizierender Tierärzte)

Dieser Beitrag wurde unter Pferde veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.